Mittwoch, 11. September 2013

Les changements et devenir adulte

(die Veränderungen und Erwachsen werden)

Hallo Leute :D

Wie fühlt man sich im Kurssystem? Wie ist die Schule angelaufen? Wie geht es dir?
All diese Fragen bekomme ich im Moment andauernd gestellt. Darum beantworte ich sie hier nun :D
Aber ich muss ehrlich sagen: Ich weiß es nicht.
Ich bin zwar positiv überrascht vom Kurssystem, aber es ist auch definitiv etwas stressiger. Deshalb kann ich auch nicht unbedingt sagen, wie die Schule angelaufen ist. Man muss sich halt erst einmal hineinfitzen... aber das wird schon. Und es wird alles gut werden. Wer weiß, vielleicht kommt ja in ein paar Tagen eine gravierende Veränderung? :D (mhh ich hoffe es...!) Unsere neuen Lehrer sind schon echt cool und auch das, worüber ich mich noch vor den Ferien so aufgeregt hatte, entpuppte sich als eigentlich gar nicht schlimm, sondern ganz angenehm.
Wie es mir geht.... nun ich bin in Stimmung Neuanfang, lasse mir nicht mehr alles gefallen. Ich glaube, dass sagt alles. Die letzten Tage hatte es mich auch total ausgenockt - Erkältung. Meine Stimme ist immer noch nicht richtig inn Form, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das noch hinbekomme :)

Ich werde in ungefähr 5 Monaten 18.....!!!! Kaum zu glauben. Ich darf wählen und muss mir so langsam da mal Gedanken darüber machen, mich erkundigen und belesen. Ich darf Auto fahren (dann auch alleine) und bin gerade dabei mein Abitur zu machen. Irgendwie klingt das so... alt!

Cédric ist nun auch in die Schule gekommen und lernt ganz fleißig. An ihm sehe ich, wie die Zeit vergeht. Er ist doch gerade erst geboren. Ist das wirklich schon ein Jahr her, dass Johannes und ich uns trennten? Ist das wirklich schon 1 1/2 Jahre her, dass Suzy und die anderen hier waren und ein Jahr her, dass ich dort war? WO IST DIE ZEIT HIN?!

Ich mache mir da halt so meine Gedanken. Ich sehe, wie Leute sich wörtlich abracken, aber gerade mal genug zum Leben haben ... und da denke ich mir: ist das das Erwachsen sein und werden? Racken bis zum Umfallen und dann am Ende doch nichts davon haben? Wofür arbeiten sie? Wofür möchte ich arbeiten? Warum muss immer alles einfach nur nach Leistung gehen? Warum so viel Druck? Das macht einen ganz verrückt... und niemand kann einem Antworten geben.
Für mich ist es ein Trost und eine Sicherheit zu wissen, dass Gott mich versorgen wird, dass ich mich da um nichts kümmern brauche - er hat alles schon vorbereitet. Gott weiß, was wird, was ist und was war. Er versteht mich und kennt mich besser, als ich mich. Ohne ihn würde ich in dieser Welt der Schnellebigkeit zugrunde gehen und den Kurs verlieren.

Diese Gewissheit wünsche ich euch auch :) Bis bald mal wieder!